Dies wiederum zeichnet Systeme mit einem polystrukturellen Organismus aus, dass sie aus Elementen bestehen, die aus Materialien mit unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften oder aus homogenen Materialien bestehen, aber die Wägezellen bilden keinen einheitlichen Organismus. Die meisten Gebäude mit konventionellem Bausystem sollten in diese Gruppe aufgenommen werden, d.h. bestehend aus Ziegelstützen und Abdeckungen, deren Verbindung mit den Trägern nicht als monolithisch behandelt werden kann, z.B. wenn die decken aus holz sind. Solche Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass die einzelnen Strukturelemente keine ausreichend steifen Verbindungen aufweisen, wodurch deren unabhängige Verschiebungen oder Verformungen möglich sind. Wenn diese Verformungen geringfügig sind, Insgesamt wirkt sich ein solches Phänomen nicht nachteilig auf die statischen Arbeitsbedingungen eines gegebenen Tragwerkssystems aus, weil es keine zusätzlichen Spannungen in unabhängig arbeitenden Bauteilen verursacht. Bei übermäßiger Verformung oder Beschädigung durch Explosionskräfte oder Vibrationen kann das Zusammenspiel der Elemente jedoch leicht unterbrochen werden, was in der Folge dazu führt, dass der statische Schock des Systems als Ganzes abgeworfen wird.