Die Bauinventur eines Denkmals ist eine sehr wichtige Tätigkeit in der Forschung. In diesen Fällen ist seine Vorbereitung besonders wichtig, wenn uns keine erschöpfenden Daten über die Beschaffenheit des im Denkmal vorhandenen baulichen Organismus vorliegen oder wenn die vorliegenden Konstruktionszeichnungen Zweifel an der Richtigkeit ihrer Ausführung und der Richtigkeit der Darstellung des Ist-Zustandes aufkommen lassen. In der Praxis können solche Fälle auftreten, dass es keine genauen Zeichnungsgrundlagen gibt oder dass die Zeichnungen viele Fehler enthalten, insbesondere in der Achskonfiguration, Winkel, Planmaße und Schnitte, Abmessungen der Spannweiten und des Stütznetzes, die Form und Abmessungen der Gebäudeteile und ihre relative Lage im Raum, oder sie liefern keine Daten über die verwendeten Materialien in einzelnen Strukturelementen usw.. Daher ist die Erstellung eines Bauinventars basierend auf der Erforschung eines Denkmals in der Natur der maßgebliche Teil dieser Dokumentation, die sowohl in der statischen als auch in der Festigkeitsanalyse verwendet wird, sowie bei der Vorbereitung der technischen Gestaltung von Restaurierungsarbeiten.
Die Bauinventur ist eine Tätigkeit, die darin besteht, genaueste Messungen und Fotos des Ist-Zustands des Tragsystems sowie die Einführung der geometrischen Abmessungen aller wichtigen tragenden Elemente zu erstellen. Strukturelle Elemente, wie Wände, sollten mit besonderer Sorgfalt untersucht und entwickelt werden, Stangen, Säulen, Gewölbe, Decken, Stufen, Fundamente und Gründungsbedingungen. Baustoffe und sichtbare Beschädigungs- und Verformungsspuren sind auf Inventarzeichnungen zu vermerken, besonders in diesen artikeln, deren Funktion die Stabilität des Tragwerks beeinträchtigen kann.
Eventuelle tektonische und konstruktive Änderungen sind ebenfalls in den Zeichnungen zu vermerken, und so: Stellen mit großen Verformungen und Schäden an der Wand, beobachtete Benetzungsflächen, Gips fällt ab, Ablösung von Fugen durch Verwitterung oder Auswaschen des Mörtels, Außerdem sind alle Änderungen aufgefallen, wie zugemauerte Löcher, Umriss ehemaliger Stürze und Gewölbe, Verlauf der Rauchkanäle, Belüftung usw..
Bestandszeichnungen werden in einem entsprechend benötigten Maßstab erstellt (meist maßstabsgetreue Projektionen und Schnitte 1:100 oder 1:50, Einzelheiten 1:20, 1:10 oder ein größerer Maßstab): Zeichnungen sollten klar angefertigt werden, die Fakten klar und genau wiedergeben.
Anhand der so erstellten Zeichnungen und der verwendeten Maße wird es möglich, diese Veränderungen zu analysieren, die im Bausystem der Anlage im Laufe ihrer Geschichte aufgetreten sind und die Offenlegung von baulichen Mängeln an Bauteilen und Materialien. Durch die Untersuchung der gegenseitigen Maßverhältnisse in Projektion und Querschnitten ist es auch möglich, mit großer Näherung die potentiellen statischen und festigkeitstechnischen Möglichkeiten einzelner tragender Einheiten oder Bauteile zu ermitteln.. Aus Querschnitten und Projektionen lässt sich die Arbeit einzelner Bauteile genau nachvollziehen, ihre Kräfte und Spannungen berechnen, die Möglichkeit der Verformung aufdecken, prüfen, ob die Gefahr einer Überlastung des Bauwerks oder anderer Bedrohungen besteht. Diese Daten der Forschungsarbeiten sind hilfreich bei der Bestimmung der Rahmenbedingungen der Gebäudebalance und seiner räumlichen Steifigkeit. Bauinventur sollte detailliert und umfassend durchgeführt werden. Zu diesem Zweck werden bei Bedarf oft Ausgrabungen vorgenommen, Sichtputz zur besseren Zustandsprüfung der Materialien, charakteristische Merkmale der Gewinde- und Mauerwerkstechnik, besonders in diesen artikeln, die verstärkt oder umgebaut werden müssen.
Während der Inventarisierungsaktivitäten des Denkmals, um die charakteristischeren Fälle von Beschädigungen und Verformungen besser zu veranschaulichen, besonders in diesen artikeln, von dessen technischem Zustand das Schicksal des Denkmals und die Wahl der Technik für die Konservierungsarbeiten abhängt, Foto- und Filmdokumentation wird vorbereitet.
Das Bauinventar des Denkmals steht in engem Zusammenhang mit den Untersuchungen seines technischen Zustands, sowie die Geschichte der Bautechnik in einem bestimmten Zeitraum. Sie sollte daher in der Regel auf historischen Unterlagen basieren, auf deren Grundlage die Daten zur Bauzeit ermittelt werden, Wandlungen und Stilwechsel und begründen die Zugehörigkeit zu einer bestimmten historischen Epoche einzelner Fragmente oder Bauteile. Es muss hervorgehoben werden, dass, dass die Grundlage für die Erstellung eines Bauinventars in der Regel eine genaue sein sollte, präzises und aktuelles Architekturinventar .