Lösemittelfreie Lacke und Farben

Was sind Lacke und lösemittelfreie Farben?

Dadurch zeichnen sich lösemittelfreie Lacke und Farben aus, dass die Lösungsmittel beim Aushärten nicht verdunsten. Die am häufigsten verwendeten Bindemittel sind Epoxid- und Polyurethanharze. Diese Bindemittel können als sehr kurzkettige Moleküle hergestellt werden, damit Lacke und Farben, die sie enthalten, genügend Liquidität zum Auftragen haben, keine Zugabe von Lösungsmitteln erforderlich. Wenn ihr Anteil jedoch zur Verwässerung erforderlich ist, dann werden reaktive Lösungsmittel zugegeben, die beim Aushärten nicht verdunsten, aber sie binden sich chemisch an das Bindemittel. Weil Lösungsmittel aus lösungsmittelfreien Lacken und Farben nicht verdunsten, und ihre Bindemittel sind chemisch gehärtet, mit diesen Materialien ist es möglich, eine dicke Schicht zu erhalten. Sie werden verwendet, um besonders stark beanspruchte Untergründe abzudecken, z.B. Industrieböden usw..

Auch Lacke und Farben auf ungesättigten Polyesterharzen werden manchmal als lösemittelfrei bezeichnet, weil das Lösungsmittel auch in diesen nicht verdunstet, aber beim Aushärten wird es durch Polymerisation chemisch an das Bindemittelmolekül gebunden.

Gegen welche Lacke gelten als besonders widerstandsfähig:

A) zasady?
B) kwasy?

A) Als besonders alkalibeständig gelten Lacke, die Epoxidharze oder Chlorkautschuk als Bindemittel enthalten. Auch Lacke auf Basis von Polyurethan- und Acrylharzen sind sehr beständig gegen Alkalien.
B) Als besonders säurebeständig gelten Lacke, die Polyurethanharze oder Chlorkautschuk als Bindemittel enthalten. Die Säurebeständigkeit von Epoxidlacken hängt von der Art des Härters ab. Bei Verwendung von Polyisocyanat als Härter, die Säurebeständigkeit ist sehr hoch; die Säurebeständigkeit ist auch bei Verwendung von Polyaminen und Polyamiden noch gut. Allgemein, die meisten Lacke sind eher unempfindlich gegen Säuren.

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