Bei Gebäuden mit Erdgeschoß im Erdgeschoß wird die Abdichtung der Grundmauern mit horizontaler Dichtdämmung unter den Außenwänden und horizontaler Dämmung über die gesamte Geschossfläche im Erdreich kombiniert. Ein zusätzlicher Abdichtungsstreifen schneidet die Fassade ab und schützt den Spalt über dem Sockel. Wärmedämmung im Wandspalt im Sockelbereich, daher unterhalb der Wasserabsperrdämmung, sollte aus einem Material bestehen, das dauerhaft feuchtigkeitsbeständig ist, z.B. aus hydrophobierter Steinwolle.
Bei dreischichtig hinterlüfteten Wänden (mit einer Fassade aus verfugten Klinkersteinen) der Lüftungsspalt beginnt oberhalb der wasserdichten Absperrung.
Das Erdgeschoss sollte ein möglichst hohes Sandbett haben, weil es ermöglicht, die natürliche Bodenstrahlung und Feuchtigkeit zu reduzieren. Die Verwendung von Wärmedämmung für den Kontakt mit dem Boden unter der Bodenplatte, direkt auf dem Sandbett, beschleunigt die Austrocknung der Betonplatte und verhindert aufsteigende Bodenfeuchtigkeit.
Das Erdgeschoss eines nicht unterkellerten Gebäudes mit vom Erdgeschoss angehobenen Schlitzwänden und dem Boden im Erdgeschoss.
