Jedes Haus, auch traditionell, es sollte eng sein. Die Dichtheit des Hauses schützt seine Struktur vor den zerstörerischen Auswirkungen von Feuchtigkeit, die sich in den Außenwänden kondensiert, aus der Luft, die außerhalb des Hauses strömt. Luftdichtheit in den meisten europäischen Ländern, auch entscheidend für ein Passivhaus, wird durch Baunormen bestimmt.
In typischen Häusern sind Lecks zu klein, dass die auftretende Infiltration für eine ausreichende Frischluftzufuhr sorgt, und wiederum groß genug, dass sie das Eindringen von Feuchtigkeit aus der Raumluft ermöglichen, Schäden an der Bausubstanz verursachen.
Es ist zu beachten, dass eine gute Wärmedämmung des Hauses nicht seine Dichtheit bedeutet. Eine luftdichte Bauweise wiederum garantiert natürlich keine gute Isolierung des Hauses. Dichtschichten sind keine Barriere gegen Feuchtigkeitsdiffusion.
Probleme bei der sachgerechten Abdichtung von Fenster- oder Türanschlüssen mit der Wand sind aus der täglichen Baupraxis bekannt. Dies liegt daran, dass der Abbau der Struktur normalerweise mit ihnen beginnt. Das Versagen der Dichtfuge ist meist auf die unterschiedliche Wärmeausdehnung der angrenzenden Materialien zurückzuführen. Wasser wird in die delaminierte Fuge gezogen, es friert im Winter und lässt sie von innen platzen.