Die Wirkung von Flachheit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit für den Reifeprozess

Die Wirkung von Flachheit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit für den Reifeprozess

Die Feinheit hat einen sehr großen Einfluss auf den Reifeprozess. Je feiner die Körner, bei gleicher Zementmenge gibt es eine größere Kontaktfläche zwischen Zement und Wasser, und damit eine größere Fläche, wo die Reaktion gleichzeitig stattfindet. Dies intensiviert den Hydratationsprozess, und beeinflusst somit die Erhöhung der Selbstisolierung sowie die Beschleunigung des Klebeprozesses und schnellere Erhöhung der Festigkeit des Produkts. Die Zemente sind von der höheren Klasse, und wiederum schnell aushärtend, desto flacher sind sie in der Regel. Allerdings muss man sich daran erinnern, dass an der spezifischen Oberfläche < 1700 cm² / g sehr geringe Hydratation tritt auf, und bei > 4500 es entsteht eine große Schrumpfung.

Die Temperaturerhöhung beeinflusst den Abbindeprozess des Zements wie alle anderen chemischen Reaktionen. Höhere Temperatur beschleunigt, und eine niedrigere verzögert diesen Prozess. Ungefähr kann davon ausgegangen werden, dass in der Praxis jede Temperaturdifferenz in der Größenordnung von 12 bis 15°C ist es doppelt so schnell oder um 50% verzögert den Bindungsprozess.

Die Reaktion verschwindet vollständig in Gegenwart von gefrorenem Wasser. Wir können annehmen, dass das Wasser kostenlos ist, friert in der Betonmischung bei -1 tun -3°C, und im Gel bei -5 -70 °C, das hängt von der Größe der einzelnen Poren ab, je kleiner die Poren, je niedriger der Gefrierpunkt des Wassers.

Der Einfluss der Temperatur auf die Festigkeit des Mörtels und damit des Betons ist jedoch komplizierter. Es muss betont werden, dass je niedriger die Temperatur, aber positiv, in der ersten reifungsphase reagiert die größere zementmenge chemisch mit wasser, was sich positiv auf die Endfestigkeit von Mörtel und Beton auswirkt, bereits bei einer Normaltemperatur von ≥ 10 °C gereift.

Luftfeuchtigkeit ist so wichtig, dass in einer Umgebung mit niedriger Luftfeuchtigkeit Wasser aus der Mischung aus Fugenmörtel oder Beton schnell verdunstet und möglicherweise nicht genug Wasser für den ordnungsgemäßen Ablauf des Abbindens vorhanden ist. Man spricht dann von Übertrocknung. Elemente aus solchem ​​Beton sind zerbrechlich, schwach und mit verstärkter Kontraktion. Je höher die Umgebungsfeuchtigkeit und desto länger wird es aufbewahrt, umso besser für den Abbindeprozess und die technischen Eigenschaften des Produktes. Eigentlich, im Sichtbetonelement besteht ein hydrodynamisches Gleichgewicht zwischen seiner Feuchte, und die relative Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft.